Keratokonus Symptome
Keratokonus ist eine erbliche Augenerkrankung, bei der sich die Vorderfläche des Auges, die so genannte Hornhaut, meistens im unteren Bereich auswölbt und dünner wird. Am Anfangsstadium sind die Keratokonus Symptome unmerkbar. Die Patienten können mit ihrer Brille oder Kontaktlinsen ohne Probleme lesen, obwohl die Erkrankung bereits begonnen hat.
Gerade in diesem Anfangsstadium ist es sehr wichtig, diese fortschreitende Augenerkrankung zu bestimmen. Dafür sollte eine Hornhauttopographie gemacht werden. Dieser Test zeigt uns die Oberfläche der Hornhaut, wie dünn sie ist und ob Unregelmäßigkeiten bestehen oder nicht. Wenn sich die Erkrankung fortschreitet, dann werden die Keratokonus Symptome auch bemerkbar.
Die ersten Keratokonus Symptome
Das erste Zeichen ist, dass sich die Myopie oder die Hornhautverkrümmung fortschreitet und der Patient immer wieder neue Brillen oder Kontaktlinsen angepasst bekommen muss. Erste Anzeichen sind häufige Brillenkorrekturen mit Veränderung der Hornhautverkrümmung und wechselnde Sehstärke. Oft wird dies zunächst an einem Auge wahrgenommen. Eine frühzeitige Diagnose ist im Anfangsstadium nur durch eine dreidimensionale Darstellung der Hornhaut möglich. Spätestens in diesem Stadium sollte die Hornhauttopographie auf jeden Fall durchgeführt werden, auch wenn keine speziellen Keratokonus Symptome noch aufgetreten sind.
In den späteren Stadien der Erkrankung kann der Patient trotz der best korrigierten Brille oder Kontaktlinsen nicht mehr scharf sehen und die Sehkraft lässt immer nach. Auf der Hornhauttopographie wird sichtbar, dass im unteren Bereich der Hornhautoberfläche die Dicke abnimmt und eine Auswölbung nach vorne aufgetreten ist.
Ist bei Keratokonus eine Therapie möglich?
Bereits vom Anfangsstadium an kann man mit der so genannten Quervernetzung der Hornhautfasern (CXL) die Erkrankung stoppen. Iin speziellen Fällen ist auch eine Laserbehandlung mit der TransPRK in Kombination mit Quervernetzung möglich, um die Sehqualität und die Sehschärfe zu erhöhen. Der Keratokonus schreitet oft 15 Jahre voran und kann sich nach der Zeit stabilisieren. In Extremen Fällen allerdings kann es sein, das auch eine speziell formstabile Kontaktlinse nicht mehr weiterhilft und eine Hornhauttransplantation nötig wird.Die Keratokonus Symptome können sehr leicht übersehen werden. Deshalb ist es außerordentlich wichtig, dass die Patienten, wenn man bei ihnen Verdacht auf Keratokonus Symptome hat, regelmäßig untersucht und die Hornhauttopographietests durchgeführt werden. Von einem Keratokonus erblindet man nicht, aber die Sehkraft kann so stark eingeschränkt werden, dass es zu verzerrtem, verschwommenem und doppeltem Sehen kommt. Dann werden sie Kontaktlinsenunverträglichkeit und erhöhte Blendeempfindlichkeit auch mehr.
